Die Lernzeit ist beendet und nun ist die Zeit für die praktischen Übungen nach Art des Jogas der Tat Der Geliebte El Morya 5. Januar 2009 ICH BIN El Morya, der heute zu euch gekommen ist! Ich bin heute gekommen um die Bilanz aus der bestimmten Arbeit, die schon getan ist, zu ziehen und sich Gedanken über die Pläne für die Zukunft zu machen. Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden mit der Arbeit, die auf der physischen Ebene verrichtet worden ist. Wir freuen uns sehr darüber und begrüßen diejenigen Lichtträger aus der ganzen Welt, die auf unsere Bitte reagierten und uns halfen das Geplante – den Bau des Gotteshauses unseres Gesandten, die Gründung der öffentlichen Organisation und des Verlagshauses - in die Tat umzusetzen. Wir freuen uns sehr! Jedoch bin ich gekommen um euch auf Trapp zu halten, denn alles, was bis jetzt verrichtet worden ist, ist nur ganz der Anfang, der kleine erste Schritt in die richtige Richtung. Ihr sollt nicht daran glauben, dass alles schon erreicht wäre. Vor euch steht viel mehr Arbeit als bis jetzt gemacht. Und ich muss euch davor warnen, dass das Weiterkommen mit immer mehr Schwierigkeiten verbunden sein wird. Deshalb ist all eure Wachsamkeit und Aufmerksamkeit gefragt. Wir sind dabei eine Entwicklungsetappe anzutreten, die es möglich macht, spürbar aufzuzeigen, dass im Ganzen die Welt einen falschen Weg eingeschlagen hat; einen Weg, der auf Befriedigung von Ego aus ist, den Weg der Anhänglichkeit, keinen göttlichen Weg. Darum kann es passieren, dass vielen es nicht passt, was wir mit Hilfe unseres Gesandten und mit eurer unmittelbaren Hilfe und Anteilnahme tun; es wird denjenigen nicht gefallen, die keine Veränderungen wünschen und die daran gewöhnt sind nach alten Methoden zu handeln. Die Vereinigung aller bereitwilligen Lichtträger zu einer einheitlichen Weltgemeinschaft, die auf neuen Lebensprinzipien basiert, wird hierbei unersetzlich sein. Ihr könnt auf der physischen Ebene Wohnsiedlungen anlegen und ganze, getrennt stehende Dörfchen gründen. Alles liegt in eurer Hand. Aber ihr sollt immer im Kopf behalten, dass das wichtigste dabei ist, eine Gemeinschaft im geistigen Sinne zu gründen. Nicht bei allen fügen sich die karmischen Bedingungen zum Guten. Nicht alle sind reisefertig und bereit sich auf den Weg zu machen und sofort unserem Ruf zu folgen. Dasjenige Karma und diejenigen karmischen Verpflichtungen, die ihr gegenüber eurer Familie habt, müssen leider als erstes geklärt und aufgelöst werden. Mit Verschuldungen bei der Gesellschaft könnt ihr nicht in unsere Gemeinschaften einziehen. Ihr könnt eure Kinder nicht zur Seite schieben und sich auf die Zukunft orientieren. Ihr werdet daran scheitern, ein würdiger Angehöriger der Gemeinschaft zu werden, solange ihr eure familiären und innerlichen Probleme nicht gelöst habt. Das ist wahr, dass wir ein Musterbeispiel, ein Vorbild, auf der physischen Ebene brauchen. Aber um dieses Vorbild zu organisieren, benötigt man reine Hände und reine Herzen. Jeder beliebige Fleck auf eurer Bekleidung wird vervielfacht im Bewusstsein Unwissender; sie werden überall in der Welt herumerzählen wie ungepflegt ihr seid und sogar auf eure Bekleidung nicht achten könnt. Deshalb kommt an erste Stelle das Aufspüren derjenigen Menschen in Frage, die schon bereit sind und die mit ihren früheren Inkarnationen ihre Treue der Bruderschaft bereits bewiesen haben und in dieser Inkarnation es ihnen gelungen ist sich keine überflüssige karmische Last anzusammeln. Solche Angehörigen der Gemeinschaft, solche Mitarbeiter, sind imstande das Gerüst der Gemeinschaft zu bilden und alle anderen, die in der Gemeinschaft eintreffen, werden sich die Mühe geben, denjenigen Verhaltensmustern und denjenigen Mustern der Geschäfts- und Haushaltsführung zu folgen, welche die Pioniere gebildet haben. Ihr werdet bei Null anfangen müssen. Es gibt keine Musterbeispiele nachzuahmen, die wir euch empfehlen würden. Es gibt die Theorie, es gibt ganze Bände über den Bau der Gemeinschaft, jedoch gibt es niemand, der diese Anleitungen in die Praxis umgesetzt hat. Ich werde meine Gemeinschaft hüten. Ich werde bei euch sein in all euren Unternehmen. Ich werde imstande sein unsere Feste, unser Stützpunkt auf der Erde zu verteidigen. Das Gesagte heißt aber nicht, dass ihr euch in allen Sachen auf mich und Gott verlassen sollt. Ihr werdet die Ärmel hochkrempeln müssen und selbst die ganze notwendige Arbeit auf der physischen Ebene erledigen müssen. Ich warne euch davor, was kommen kann und vor Hindernissen, denen ihr auf dem Weg begegnen könnt. Ihr sollt deshalb keinen Sieg feiern, wenn ihr noch nicht auf das Schlachtfeld hinausgezogen seid. Es kann passieren, dass ihr dort gar nicht ankommt. Es ist zu früh euch auf euren Lorbeeren auszuruhen und sich Gedanken über die Rast zu machen. Unser Werk ist im vollen Gange. Und all eure Wachsamkeit, die Geschicklichkeit und das Können sind erforderlich um nicht in die Klemme zu geraten und in der Verzwicktheit der Bürokratie- und Beamtenfallen stecken zu bleiben. Jetzt ist das Schlachtfeld in die Beamtensphäre, in die Gerichts- und Aufsichtsbehörde verlegt worden. Aus diesem Grund ist die Kenntnis der Gesetze und der Geschäftsführung von euch verlangt. Einfacher war es Konflikte auf dem Schlachtfeld zu lösen. Der Feind stand direkt vor euch und blickte euch ins Gesicht. Heute lächeln euch alle an, tun dafür heimlich ihr böses Werk. Und man weiß nicht, in welches Beamtenzimmer eine Schlange des Neids oder ein Skorpion der Rache eingeschlichen ist und heimlich lauscht. Die Lernzeit ist beendet und nun ist die Zeit für die praktischen Übungen nach Art des Jogas der Tat. Zeigt, was ihr könnt und wie gut ihr euch an die Gebote der Göttlichen Herrscher (Aufgestiegene Meister[1]) in der Hektik des Alltags und im bürokratischen Wirrwarr haltet. Vor euch steht viel Arbeit. Bis heute wurde so Etwas noch nicht geplant. Es gibt einen Plan und es ist erforderlich ihn zu verwirklichen! Gibt es Freiwillige unter euch? ICH BIN El Morya [1] Von der Übersetzerin zur Verdeutlichung des Sinns ergänzt. © Tatyana Mickushina, 2009